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Bericht HVSA-Pokal 2018/2019 Team 1

SV Oebisfelde 1895 II vs SV Blau-Rot Coswig 28:19 (10:9)

Am vergangenen Samstag stand für das neuformierte Team der Coswiger Verbandsligahandballer der erste Pflichtspieltermin auf dem Plan. Es ging in den Norden Sachsen-Anhalts, zum Verbandsligisten SV Oebisfelde 1895 II. Mit Jakob Barth, Tobias Hinze und Marius Seifert fehlten den Blau-Roten drei etablierte Kräfte.

Dafür waren 6 A- Jugendspieler im Aufgebot sowie Max Schenke, der aus der 2. Mannschaft aushalf.

Das Spiel begann von beiden Seiten sehr zerfahren. Die Gastgeber gingen in der 2. Spielminute in Führung, Coswig konnte diese erst in der 8. Spielminute, per Strafwurf, ausgleichen. 

Beide Torhüter waren im ersten Spielabschnitt große Rückhalte ihrer Teams. Oebisfelde II konnte sich bis zur 11. Minute auf 5:2 Toren absetzten, die Coswiger erspielten sich zwar freie Möglichkeiten, scheiterten aber zunächst am eigenen Unvermögen oder am Torhüter der Gastgeber. Das änderte sich aber im Verlauf der ersten Hälfte. In der 18. Minute schafften die Elbestädter den Ausglich zum 6:6 und konnten ihrerseits auf 9:6 davon ziehen. Leider gab dieser 3 Tore Vorsprung keine Sicherheit. In der 27. Spielminute glichen die Gastgeber zum 9:9 aus und erzielten mit ihrem 10. Treffer die Halbzeitführung zum 10:9.

Ronny Graß, im Coswiger Tor, zeigte bis dahin eine sehr gute Leistung und hielt seine Farben im Spiel. Die 2. Halbzeit ist kurz erzählt. Bis zur 46. Spielminute blieben die Coswiger auf Tuchfühlung, bis hierhin war es lediglich ein 3 Tore Rückstand, alles noch möglich. Doch dann nahmen die technischen Fehler zu, die Gastgeber nutzten diese zu schnellen Gegenstößen und zogen davon. Der Kampfgeist der Blau-Roten war gebrochen. Oebisfelde II gewann am Ende völlig verdient, in der Höhe vielleicht etwas zu hoch, mit 28:19 Toren.

Was ist nun das Fazit für unsere Blau-Roten? Sicher eine erste Halbzeit auf der man aufbauen kann und in der man sehen konnte, was das Team leisten kann. Unverständlich ist der Einbruch, bereits gegen Ende der ersten Halbzeit, als das Team einen sicheren 3-Tore Vorsprung wieder hergab. Keiner wollte in dieser Phase Verantwortung übernehmen. Diese Unsicherheit zog sich dann durch die gesamte 2. Hälfte. Dass muss in den kommenden Wochen besser werden. Jeder Spieler muss verstehen, dass er eine Verantwortung hat und sich nicht nur auf seinen Nebenmann verlassen kann. Positiv waren die Torhüterleistungen, Grassi hielt, was zu halten war und manchmal sogar ein bisschen mehr, unter anderem 2 Strafwürfe und Max Wernicke hielt bei seinem Kurzeinsatz ebenfalls einen Strafwurf.

Nun gilt die volle Konzentration auf den Ligaalltag. Bereits am kommenden Samstag ist das Team bei der HG85 Köthen II gefordert, Anpfiff in Köthen ist 18:00 Uhr.

Text S.Schiller